~ ~ ~ SWAKOPMUND MUSEUM ~ ~ ~
~ ~ ~Geschichte ~ ~ ~

Für
die Saison 1951 schrieb die Stadtverwaltung Swakopmund einen
Wettbewerb für Vorschläge und Beiträge zu einer "wirkungsvollen
Saisongestaltung" aus.
Der Zahnarzt Dr. Alfons Weber reichte einen detaillierten
Projektentwurf für ein sogenanntes Heimatmuseum ein. Ein alter Schuppen
auf seinem Grundstück sollte die Ausstellungsstücke beherbergen.
Dr. Webers Vorschlag gewann den ersten Preis. Ein in Deutschland
lebender ehemaliger Schutztruppenoffizier spendete erste afrikanische
Erinnerungsstücke und Fotos. In Swakopmund und im benachbarten
Walvisbay wurden alte Fotos, Zeitschriften, Bücher, Uniformen und
Waffen gesammelt. Durch seine Reisetätigkeit als Zahnarzt kannte Dr.
Weber viele Leute im ehemaligen Südwestafrika, auch alte
Schutztruppler, die für ein Museum gerne alte Waffen und sonstige
Andenken gaben.
Am 17.Dezember 1951 wurde dieses Museum eröffnet. Die folgenden
Jahre standen im Zeichen von Auslandskontakten und der Erweiterung der
Bestände mit dem Ziel, der Jugend Anschauungsmaterial für den
Schulunterricht und den Erwachsenen durch Literatur, Vorträge und
Sonderveranstaltungen Fortbildungsmöglichkeiten zu bieten. Die
Schwerpunkte lagen auf der Geschichte des Landes und seiner Natur.
An der Mole, unterhalb des Leuchtturmes stellte die Stadtverwaltung
Swakopmund ein Grundstück mit der Ruine des ehemaligen Kaiserlichen
Hauptzollamtes zur Verfügung, um ein neues Museum zu errichten. Das zunächst
"Kulturzentrum" genannte Gebäude, das neben dem Museum eine
öffentliche Bücherei und eine Lesehalle beherbergte, wurde am 5. März
1960 eröffnet.
Das Unternehmen, ursprünglich nur als Projekt für eine
Saisongestaltung begonnen, war zu einer festen Einrichtung geworden, die
im In- und Ausland immer mehr Beachtung fand.
Um dem Rechnung zu tragen wurde 1968 die gemeinnützige
"Gesellschaft für Wissenschaftliche Entwicklung" gegründet.
Sie übernahm die Trägerschaft und Finanzierung des Museums und seiner
Zweigstellen.
Die weitere Entwicklung:
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1969: |
Eröffnung des
auf dem Gelände des Otavi-Bahnhofs in der Kaiser-Wilhelm Straße
gelegenen OMEG-Hauses als |
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1977: |
Ankauf der über
2000 Bände umfassenden Africana-Sammlung des ehemaligen
Swakopmunder Buchhändlers Ferdinand Stich durch den Rotary Club
Swakopmund für die Museumsbibliothek. Die Sammlung erhält ein
eigenes Gebäude, das von dem Windhoeker Geschäftsmann Sam Cohen
gestiftet und nach ihm benannt wurde. |
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1984 |
Die Rössing
Uranmine finanziert einen Erweiterungsraum für die Darstellung
ihrer Aktivitäten. |
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1996 |
Restaurierung
und Eröffnung des ehemaligen Otavi-Bahnfofs, in dem zunächst
Kunst- und Kunsthandwerksläden sowie ein Schlangenpark betrieben
wurde. |
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1999 |
Vergrößerung
des Museumsgebäudes durch die Swakopmunder Stadtverwaltung. Auf
weiteren 215m2 wird mit Unterstützung des Niedersächsischen
Landesmuseums Hannover eine umfangreiche ethnographische Abteilung
aufgenommen. |
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2002 |
Ein
Schwelbrand zerstört das Lager des Museums und mit ihm
unwiederbringliche Objekte |
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2007 |
Die Namibian
Breweries spendete dem Museum die historische Werkskneipe der
ehemaligen Hansa Brauerei. Durch eine gemeinsame Spendenaktion der
Mitglieder und der Namibian Breweries wurde ein Anbau
errichtet, in dem die original Bar seitdem als Cafeteria der Öffentlichkeit
zugänglich ist |
